Baubiologie
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Magnetfelder im Unterleib?

In unserer Gesellschaft haben viele Menschen eine sitzende Tätigkeit. Üblicherweise sind das so um die 8 Stunden am Tag. Dazu kommt die Zeit vor dem Fernseher, beim Essen usw. Die Qualität eines Sitzmöbels kann man aus ganz unterschiedlichen Blickwinkel betrachten. Hier aus baubiologischer Sicht. Metallteile an Möbeln sind häufig magnetisch und sorgen für magnetische Felder, die sehr kräftig sein können. 

Die folgenden drei Diagramme zeigen jeweils das magnetische Feld über der Sitzfläche eines Stuhles. Die Skalierung der vertikalen Achse ist bei allen drei Stühlen gleich gewählt. Die vorhanden magnetischen Felder aus der Umgebung wurden herausgerechnet.

Der erste Stuhl ist ein Holzstuhl ohne Metallverbinder.

Stuhl_01

Magnetfeld über einem Holzstuhl

Der zweite Stuhl ist eine Stehhilfe, die als ergonomisch gutes Beispiel gilt und mittig eine federbetriebene Höhenverstellung aus Metall hat.

 

Stuhl_02

Magnetfeld über einer Stehhilfe

Der dritte Stuhl ist ein einfacher Bürostuhl, ebenfalls höhenverstellbar und mit Metallrohr-Armlehnen.

 

Stuhl_03

Magnetfeld über einem höhenverstellbaren Drehstuhl

Die magnetischen Felder sind beim mittleren Stuhl bis über den Brustkorb hinaus messbar, beim rechten Stuhl mehr als 1,50 m hoch über die Sitzfläche hinaus.

Viele der modernen Schreibtischstühle, und -sessel sind in ähnlicher Art und Weise aufgebaut. Könnte da ein Zusammenhang sein zwischen Unterleibsbeschwerden und dem Sitzmöbel, auf dem man sitzt?

 

 

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