Monate: April 2015

Masanobu Fukuoka

Masanubo Fukuokas Happy Hill in Oberfranken – ein Versuch

Die Reissorte Happy Hill ist eine besondere Züchtung aus dem üblichen Reis und wildem Reis. Sie soll den Anbau erleichtern, da sie sehr widerstandsfähig und robust ist und sehr gut wächst. Sie soll auch gut in Kübeln, auf dem Balkon oder im Garten wachsen. Kenji Hayashi (von ihm ist auch ein Teil dieses Textes) kam über Umwege an die Reiskörner Happy Hill. Sie stammen von der Familie Fukuoka. Fukuoka Masanobu, * 2. Februar 1913; † 16. August 2008, war zunächst Mikrobiologe und wurde dann Bauer. Seine Bücher sind Standardwerke in der Permakultur. Die Art seiner Landwirtschaftsmethode bezeichnet er selbst als „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ nach dem daoistischen Wu-wei-Prinzip. Die biologische Anbauweise von Masanobu Fukuoka unterscheidet sich teilweise von dem hier üblichen Bio-Anbau. Der Boden wird nicht bearbeitet (kein Umgraben oder Pflügen) Es werden keine Insekten- und Unkrautvernichter angewandt. Es wird kein Dünger verwendet, auch kein Kompost. Das Unkraut wird stehen gelassen – nicht gejätet. Dass das funktioniert hat Fukuoka schon auf seinen Feldern bewiesen. Um auszuprobieren, ob die Pflanzen tatsächlich in unseren Breitengraden wachsen, erhielten wir von Kenji 9 …

Aus der Vergangenheit – in die Zukunft – für den Frieden

Aus der Vergangenheit – in die Zukunft – für den Frieden 70 Jahre nach dem Krieg beginnt die Kultur der Donauschwaben zu verblassen. Die Erlebnisgenerationen verschwindet nach und nach. Die Nachkriegsgenerationen sind in Deutschland, Österreich, USA, Australien oder auch woanders aufgewachsen und wissen nur wenig über die Lebensweise ihrer Eltern, Großeltern und die Region in der die Vorfahren lebten. Ein wichtiges und ehrgeiziges Projekt wird in Apatin, einer ehemals donauschwäbischen Stadt in der Wojwodina/Serbien realisiert. Von deutschen Handwerkern und Künstlern hergestellte Kultur- und Kunstgegenstände aus der ganzen Wojwodina werden in Apatin gesammelt und ausgestellt. Zu diesem Zweck wurde am 23.07.2014 in Apatin das Donauschwäbisches Kirchenmuseum – Podunavsko Nemački crkveni muzej Apatin eröffnet. Als Gebäude dafür dient die Untere Kirche, die Herz-Jesu-Kirche in Apatin. Die Herz-Jesu-Kirche wurde am 23. Juni 1933 eingeweiht. Sie wurde gebaut, weil die Gemeinde in Apatin so groß wurde, dass ein zweites Gotteshaus erforderlich war. Nach 1945 wurde die Kirche nicht mehr genutzt und drohte, wie so viele Kirchen in der Batschka nach und nach zu verfallen. Boris Masic ein Apatiner, der die Erinnerung …