Monate: Februar 2015

Nur die Hälfte? Dafür doppelt so lang?

Immer diese Fachbegriffe: Prebound – Effekt; Rebound – Effekt; Amortisationszeit; Austauschpflicht Was steckt dahinter? Die beiden Forscher Minna Sunikka-Blank und Ray Galvin aus Cambridge untersuchten 3400 Häuser in Deutschland. Dabei stellten sie fest, dass der rechnerisch ermittelte Energieverbrauch und der tatsächliche Energieverbrauch eines Gebäudes vor und nach einer energetischen Sanierung nicht übereinstimmen. 2 Effekte zeigten sich: Der energetische Verbrauch eines Bestands-Gebäudes wird durch die Software höher eingestuft, als er eigentlich ist. Diesen Effekt bezeichneten die Forscher als Prebound-Effekt. Der energetische Verbrauch eines Bestands-Gebäudes nach einer energetischen Sanierung wird durch die Software wird niedriger eingestuft, als er eigentlich ist. Diesen Effekt bezeichnen die Forscher als Rebound-Effekt. Beispiel: Ich überlege mir, ob ich mein altes Haus „energetisch ertüchtigen“ sollte. Die versprochenen Einsparungen,  sowie der ökologische Gewinn sind ja schon verlockend. Nun tauchen da aber diese beiden eigenartigen Begriffe aus Cambridge auf. Prebound – Effekt: Mein Haus ist tatsächlich gar nicht so schlecht, wie das EnEV-Programm behauptet —–> ca. 30% besser. Rebound – Effekt: Mein Haus wird nach der „energetischen Ertüchtigung“ nicht so gut sein, wie das EnEV-Programm behauptet —–> ca. 20% …

Männerbild – eine „gute“ Beschreibung

Hin und wieder muss ich in alten Kisten kramen. Da tauchen dann Bilder auf, die man noch gar nicht, oder schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Eines dieser Bilder sieht so aus wie oben Auf der Rückseite steht – Männerbild – hmm, besser kann man das Bild eigentlich gar nicht beschreiben. Leider ist die dargestellte Generation bereits längere Zeit verstorben, auch die Generation der Kinder lebt schon zum großen Teil nicht mehr. Sollte jemand zufällig einen der Männer erkennen, freue ich mich über eine entsprechende Info. Das Bild wurde vermutlich vor dem 2. WK in Tscherwenka aufgenommen.

Magnetfelder im Unterleib?

In unserer Gesellschaft haben viele Menschen eine sitzende Tätigkeit. Üblicherweise sind das so um die 8 Stunden am Tag. Dazu kommt die Zeit vor dem Fernseher, beim Essen usw. Die Qualität eines Sitzmöbels kann man aus ganz unterschiedlichen Blickwinkel betrachten. Hier aus baubiologischer Sicht. Metallteile an Möbeln sind häufig magnetisch und sorgen für magnetische Felder, die sehr kräftig sein können.  Die folgenden drei Diagramme zeigen jeweils das magnetische Feld über der Sitzfläche eines Stuhles. Die Skalierung der vertikalen Achse ist bei allen drei Stühlen gleich gewählt. Die vorhanden magnetischen Felder aus der Umgebung wurden herausgerechnet. Der erste Stuhl ist ein Holzstuhl ohne Metallverbinder. Der zweite Stuhl ist eine Stehhilfe, die als ergonomisch gutes Beispiel gilt und mittig eine federbetriebene Höhenverstellung aus Metall hat.   Der dritte Stuhl ist ein einfacher Bürostuhl, ebenfalls höhenverstellbar und mit Metallrohr-Armlehnen.   Die magnetischen Felder sind beim mittleren Stuhl bis über den Brustkorb hinaus messbar, beim rechten Stuhl mehr als 1,50 m hoch über die Sitzfläche hinaus. Viele der modernen Schreibtischstühle, und -sessel sind in ähnlicher Art und Weise aufgebaut. Könnte da ein Zusammenhang sein zwischen Unterleibsbeschwerden …

Mauern aus Lehm – der Kalk hält sie zusammen

Beim Stöbern fand ich ein kleines Büchlein von 1954. Ein Gedicht davon gefiel mir besonders gut: Mein Elternhaus Die Mauern war’n gestampft aus Lehm und Erde, die Decke war mit Balken ausgelegt, das Dach aus Rohr — ein Feuer überm Herde, das von der Mutter sorgsam ward umhegt. So ist es schon vom Urahn hergekommen und blieb auch stehn, wie es vor Zeiten war. Im Frühjahr kamen Wasser hergeschwommen und brachten oft es, oft es in Gefahr. Doch es blieb stehn, gestützt von Mutters Händen; mit ihrer Sorge hielt sie ’s in Gewalt. Der Kalk saß faustdick schon auf allen Wänden und schien mir manchmal als sein einziger Halt. Wir Kinder zogen aus, doch von dem Dache stieg immer noch der silbergraue Rauch. Der Mutter Geist allein hielt treue Wache und alles blieb erhalten, wie es Brauch. Doch als der Krieg die Eltern fortgetrieben, da stand das Haus verlassen und allein; es war kein Sinn, kein Zweck ihm mehr geblieben, es fehlte Mutters Hand, es stürzte ein. Nun ist es noch ein wüster Trümmerhaufen, an …

Die besten Jahre – in der Gefangenschaft

DR DOONESCHWOB Wenn’s Schicksal ’n gschlage, hot koons ’n gheert klage. Er hot glei gwißt Bescheid, des vrplemprt ner Zeit. Mit Mut un mit Kraft, mr ehndr was schafft. So hot ‚r gedenkt, schiefes grad widr glenkt. Mit dr Händ repariert, mit Humor glei pariert. Unsr schwowischi Art, hot bis heint sich bewahrt. S henn alli so gstrebt uff gleichi Art glebt, was ’ne ovrtraut gwahrt, ner Gott ’s goffnbart! Eva Mayer-Bahl aus „Fei´roowed“ 1985 Franz Adam wurde am 06.05.1894 in Apatin als ältestes Kind von Adam Franz und König Maria geboren. Der Vater war von Beruf Zimmermann, konnte aber später aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausführen und eröffnete einen „Tante Emma Laden“. Franz Adam lernte den Beruf des Donaufischers und übte diesen über den größten Teil seiner Erwerbszeit aus. Zwischendurch gab es Zeiten, in denen er als Schiffssteuermann unterwegs war, so z.B. in den Jahren 1911./.1913; 1921./.1924 und 1934./.1944. Im Oktober 1914 wurde er zum Österreichisch-Ungarischen 23. Infanterieregiment eingezogen. Bereits im April 1915 kam er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er im …