Monate: September 2014

Sotaiho – Atemübung

Auszug aus dem Sotaiho-Buch: Die Basis-Atemübung beim Sōtaiho wird im Liegen durchgeführt. Dadurch ist es leichter, die Abläufe, Vorgänge und Bewegungen im Körper zu spüren und es muss nicht zusätzlich noch auf eine korrekte Körperhaltung geachtet werden.  Körperhaltung während der Sōtai-Atemübung:   auf dem Rücken liegen die Hände auf den Bauch legen die Knie aufstellen und locker aneinander legen die Füße stehen ca. schulterbreit auseinander die Zehen sind etwas nach innen gedreht und werden leicht auf den Boden gedrückt Die Übung beginnt immer mit der Ausatmung. Wenn alle Luft aus den Lungen geflossen ist, entsteht automatisch das Bedürfnis tief einzuatmen.  Einatmung: Die Einatmung erfolgt durch die Nase. Dabei soll der Bauch dick werden. Das heißt, es wird nach unten in den Bauch geatmet. Ebenso wölbt sich der Rücken nach oben, so dass die Wirbelsäule eine leichte Hohlkreuzposition einnimmt und ein Hohlraum zwischen Boden und Wirbelsäule entsteht.  Haltephase:  Nach dem Einatmen, der Mund ist geschlossen, wird die Luft im Körpermittelpunkt gehalten. Auch die Konzentration wird auf die Mitte des Unterbauchs, bzw. wird nach innen in die Mitte des …

Radon – (k)eine Frage der Konzentration – 03

Aus dem Video des BfS, am Ende des Beitrags Radon – (k)eine Frage der Konzentration – 02 geht klar hervor, dass sich Radon in Räumen ansammelt, wenn der Zutritt über Risse, Öffnungen etc. möglich ist, ein ablüften im Wohnraum nur schlecht möglich ist, weil die Fenster zu dicht sind, oder weil zu wenig gelüftet wird Seit vielen Jahren spielt Energieeinsparung im Gebäude eine große Rolle. Die EnEV regelt, welchen Dämmstandard und welchen Standard unsere Heizanlagen haben müssen. Eine Bewertung des energetischen Zustandes erfolgt mit dem Energieausweis. Für Neubauten ist das alles in Ordnung. Für eine Altbausanierung nicht. Planer legen oftmals einen sehr starken Wert auf die Luft-Dichtigkeit der Gebäudehülle, ohne die Auswirkungen auf den Radongehalt der Innenluft zu kennen. So kann durchaus ein größeres Problem entstehen, wenn die Fassade, das Dach, die Fenster energetisch saniert werden, aber die Radondurchlässigkeit der Kellerwände und des Kellerbodens nicht beachtet, bzw überprüft werden. An diesem Beispiel ist gut ersichtlich, dass sich zumindest im Wohnzimmer und im Kinderzimmer die Radonkonzentration sehr stark verschlechtert haben. Konnte bei den alten Fenstern Radon noch gut über die Fugen und Anschlüsse …